Erhellend: Beleuchtung im Bad für mehr Wohlbefinden und Sicherheit

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Erhellend: Beleuchtung im Bad für mehr Wohlbefinden und Sicherheit

Statistisch gesehen gehört das Badezimmer zu jenen Räumen, in denen Haushaltsunfälle am häufigsten passieren. Etwas übersehen und darüber stolpern oder ausrutschen sind typische Ursachen für ein schnelles Hoppala, das manchmal sogar im Krankenhaus endet. So manche Stolperfalle kann mit guter Beleuchtung neutralisiert werden. Noch dazu benötigt das Auge mit zunehmendem Alter deutlich mehr Licht als in jungen Jahren, um eine gute Sehschärfe und Tiefenwahrung zu erreichen.

Das Badezimmer kann zudem ein Ort der Entspannung sein – auch dafür spielt eine angenehme Beleuchtung eine entscheidende Rolle. Sie kann die Stimmung heben und die tägliche Routine angenehmer gestalten. Doch welches Licht sorgt dafür, dass wir uns im Bad rundum wohl und sicher fühlen? Hier ein paar Profi-Tipps:

Multifunktionale Beleuchtung kann Unfälle vorbeugen

Um das Licht im Badezimmer optimal zu nutzen, ist eine Kombination aus mehreren Lichtquellen empfehlenswert, also eine gute Mischung aus Deckenleuchten, Wand- und Spiegelbeleuchtung. Ausreichend Licht kann zudem helfen, Unfällen vorzubeugen. Ist es zu dunkel, können Schatten entstehen, die beispielsweise Wasserrückstände auf den Fliesen unsichtbar machen. So sollten Dusche und Badewanne immer gut ausgeleuchtet sein, um Stürze zu vermeiden. Ebenso ist eine entsprechende Beleuchtung notwendig, wenn es im Badezimmer Stufen oder andere Niveau-Unterschiede gibt. Diese können mit entsprechenden Lichtquellen hervorgehoben werden und bekommen so die nötige Aufmerksamkeit. Bodenlampen oder perspektivisch installierte LEDs können helfen, solche Gefahrenstellen zu kennzeichnen.

Besondere Vorsicht ist insbesondere in der Nacht oder in der Früh geboten, wenn unsere Augen die Dunkelheit gewohnt sind: Wer zu grelles Licht aufdreht, läuft Gefahr, geblendet und damit vielleicht sogar kurz orientierungslos zu sein. Idealer Nährboden für einen Unfall. Besser: Mit indirektem Licht die Augen sanft an die Helligkeit gewöhnen. Und für den Weg zur Toilette auf ein Nachtlicht setzen, das den Boden via Bewegungsmelder dezent ausleuchtet, aber eben nicht blendet.

Tageslicht und helle Lichtquellen machen munter

Natürliche Lichtquellen sind grundsätzlich der beste Weg, um eine einladende Atmosphäre zu schaffen. Fenster sorgen für ein helles und freundliches Ambiente, insbesondere in der Früh. Licht kann dabei helfen, energiegeladen in den Tag zu starten. Wer kein Fenster im Bad hat, sollte unbedingt eine helle, kühlere Lichtquelle (etwa 4.000 bis 6.000 Kelvin) wählen. Sie simuliert Tageslicht und kann die Melatonin-Produktion hemmen, was wacher macht. Eine dimmbare Deckenleuchte oder ein Lichtspiegel, der während des Zähneputzens oder Duschens aktiviert wird, kann den Start in den Tag erheblich erleichtern. Wer hier nachrüsten möchte, kann anstelle eines neuen Lichtspiegels eine Zusatzlampe bzw. Aufsatzlampe montieren lassen. Diese ist oftmals günstiger und dient ebenso als indirekte Beleuchtung.

Dimmbare LED-Leuchten sorgen für eine wohltuende Atmosphäre

Für entspannende Momente im Bad, wie etwa beim Lesen in der Wanne, sollte das Licht gedämpfter sein. Strategisch platzierte, dimmbare LED-Leuchten und Leuchten mit warmem Licht schaffen eine wohltuende Atmosphäre. Eine gute Idee ist, LEDs hinter Spiegeln oder in Nischen zu integrieren, um ein sanftes, indirektes Licht zu erzeugen.

Make-up braucht eine Kombination aus direkter und indirekter Beleuchtung

Auch wenn es ums Schminken geht, ist die richtige Helligkeit entscheidend. Zu wenig Licht kann dazu führen, dass Make-up ungleichmäßig aufgetragen wird, während zu grelles Licht Schatten erzeugen kann. Ideal ist eine Kombination aus direkter und indirekter Beleuchtung. Eine helle, diffuse Lichtquelle wie eine Leuchte mit warmweißem Licht (ca. 2.700 bis 3.000 Kelvin) sorgt für eine angenehme Atmosphäre. Zusätzliche Lichtquellen, etwa seitlich an einem Spiegel angebracht, leuchten die Gesichtszüge optimal aus.

 

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